Die Pessimopten
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Kabarett der Zwischentöne
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Herzlich Willkommen
Cornelia Buder
Helga Giger  
Joe Jöhl
Tilly Neuweiler
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Kabarett – das ist für mich spannend, denn es ist eine Kommunikation  mit dem Publikum auf höherer Ebene: über Text-Bild-Ton-Szene wird eine Botschaft übermittelt, die auf vielfältige Weise, z.B. scharf, bitter, ironisch  oder sanft, aufmunternd und spassig daherkommen kann, und die dem  Publikum viel Freiheit läßt, was Interpretation, innere Beteiligung,  Betroffenheit oder kritische Distanz betrifft. So schöpfen beide ihre  Freiheiten aus, Kabarettist/in und Publikum, und zwischen ihnen  entstehen in der Auseinandersetzung mit den Inhalten variable und  komplexe Beziehungen. 
Das Theater fasziniert mich bereits seit fünfunddreissig Jahren. Mit viel Freude habe ich in den verschiedensten Gruppen mitgespielt, hab Strassentheater gemacht und bin schliesslich im Kabarett gelandet. Als Theaterpädagogin habe ich an unterschiedlichen Projekten mitgespielt und Kinder in der Sonderschule begleitet. Die Vielseitigkeit eröffnet ganz neue Perspektiven. Selber Texte schreiben, zusammen herausfinden, was passt, in verschiedene Rollen schlüpfen, die Organisation. Tja und dann das Lampenfieber...
Nachdem ich über 10 Jahre begeistertes Mitglied des Cabaret „Spätlese“  war, traurig, dass es zu Ende war, packte ich die Gelegenheit beim  Schopf um ein neues Kabarett mitzugestalten. Es macht mir Spass in  einer Art Narrenfreiheit Dinge zu benennen, die man in einem anderen  Kontext bestimmt nicht aussprechen würde. Am besten gefällt es mir,  wenn der Narr nicht der andere, sondern jedermann, jedefrau ist, also  auch ich selbst. Schön finde ich auch, dass das Kabarett so vielfältig und  herausfordernd in seiner Ausdrucksmöglichkeit ist: Schauspiel,  Pantomime, Deklamation und Lieder. Am liebsten sind mir die Sketche,  die voll Satire, Parodie und Ironie sind, da darf das Lachen auch gerne  einmal im Hals stecken bleiben. 
Als ich feststellte, dass ich mit 68 Jahren immer noch ein Körpergefühl  verspürte, das dem eines gesunden, kräftigen Mannes gleichsah, dachte  ich, da kannst du ja was machen damit. Ich hatte zwar äusserlich  gealtert, das Haar war längst weiss, doch mein Körper in guter  Verfassung, ich hielt mich mit Biken fit. Und mit Gut Essen. Da passte  das Kabarett perfekt. Würzig, pfiffig, gnussvoll.
Karl Ulmer
Berufung auf den zweiten Blick - PDF zurück weiter
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